Privaten Nutzungsanteil verbuchen

Hallo Forum,

ich möchte gerne einen Gegenstand (Computer) aus dem Anlagevermögen verbuchen, mit einem bereits bei Anschaffung bekannten privaten Nutzenanteil in Höhe von 30%.

Gesamtkosten des Gegenstands: 1 000€ + 190€ USt.
Kontenrahmen SKR 03

Dazu habe ich folgende Buchung erstellt:

  1. Ausgabe 1190€ an eigenes Buchungskonto „Geschäftsausstattung 0410“, als Anlage mit Abschreibung 1 Jahr

  2. Einnahme 357€ an eigenes Buchungskonto „Verwendung von Gegenständen für Zwecke außerhalb des Unternehmens 19 % USt 8920“

In der EÜR wird das alles richtig berechnet, die Nutzungsentnahme unter „Umsatzsteuerpflichtige Betriebseinnahmen“ und „Vereinnahmte Umsatzsteuer“, dazu die passende Abschreibung. Bei längerer Abschreibgunsdauer oder jahresübergreifender Abschreibung würde ich die Einnahme (2) entsprechend anteilig verbuchen.

Würde das so bei einer Prüfung durchgehen oder gibt es einen saubereren Weg?

Vielen Dank für Ratschläge und liebe Grüße
Patrick

Das würde mich auch interessieren, deswegen schließe ich mich den Fragen an.

passt: ich schaue dazu gerne in den Kontenrahmen von DATEV.
89xx ist auf jeden Fall passend. AM=Automatikkonto, ist bei SevDesk eher egal

Vielen Dank für die Antwort!

Ich habe ebenfalls durch den Kontenrahmen von DATEV geschaut, daher bin ich auf die angesprochenen Konten gekommen.

Fraglich ist für mich vor allem, ob man das so buchen kann.

Ich ging eigentlich davon aus, dass man es so bucht:

  1. Geschäftsausstattung 1 000 + Vorsteuer 190 an Bank 1 190

  2. Verwendung von Gegenständen für Zwecke außerhalb des Unternehmens 357 an Geschäftsausstattung 300 + Umsatzsteuer 57

  3. Abschreibung auf Sachanlagen 700 an Geschäftsausstattung 700

Wie man das aber in sevdesk genau so umsetzen soll, hat sich mir nicht erschlossen. Daher der von mir vorgeschlagene Weg:

  1. Geschäftsausstattung 1 000 + Vorsteuer 190 an Bank 1 190

  2. Abschreibung auf Sachanlagen 1 000 an Geschäftsausstattung 1 000

  3. Verwendung von Gegenständen für Zwecke außerhalb des Unternehmens 357 an Eigenes Buchungskonto 300 + Umsatzsteuer 57

Also quasi einfach anders herum, erst komplett Abschreiben, dann im Nachhinein die private Nutzungsentnahme.

LG Patrick