PayPal Gebühren verbuchen

Hallo,
leider ist bis heute unklar wie man die Bankkgebühren die bei jeder Paypal Buchung entstehen verbucht!
ich bin mittlerweile dazu übergegangen das Paypalkonto manuel zu führen um die Ausgaben die entstehen korrekt als Kosten für Kontoführung buchen zu können ( das ist äusserst nervig bei bis zu 200 PayPal Eingängen im Monat geschweige den bei Teilrückerstattungen Fremdwährungen etc.)
ist da demnächst Besserung in Aussicht?
Freu mich über eine offizielle Ansage von sevdesk
danke

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Ich buche die PayPal-Zahlungen gegen die entsprechenden Rechnungen/Belege und wähle dort als Grund für die Differenz „Kosten des Zahlungsverkehrs“. Keine Ahnung, ob das richtig ist, aber für meine Bedürfnisse langt das so.

Genau da liegt das Problem diese Differenz entsteht bei mir (und anderen) nicht.

Ein Beispiel: Ich bekomme eine PayPal Zahlung i.H.v. 77,- €. PayPal schreibt meinem PayPal-Konto abzgl. Gebühren rund 73,- € gut. SevDesk importiert die Zahlung mit 77,- EUR. Es gibt keine Differenz, die man auf „Kosten des Zahlungsverkehrs“ schieben könnte.

Die Verweigerung SevDesks, hier eine Lösung anzubieten ist eine Unverschämtheit. Die Software steht einer ordentlichen Buchhaltung im Wege.

Das verstehe ich nicht: Wenn du eine Zahlung i. H. v. €77,00 erhältst, wird dir ja abzgl. der Gebühren weniger ausbezahlt. Diese Auszahlung buchst du gegen den Zahlungsbeleg über den tatsächlichen Betrag - inkl. Differenz.

Bei mir gibt’s mit der Anbindung des PayPal-Kontos keinerlei Probleme. Die tatsächlichen Auszahlungen werden korrekt importiert und lassen sich einfach gegen die jeweiligen Rechnungen buchen. Hast du die PayPal-Verknüpfung schon mal testweise gelöscht und neu eingerichtet?

Danke für deine Antwort. Genau da liegt das Problem. Hier ein Beweisfoto:

Testweise löschen ist keine Option, wir arbeiten ja live mit dem Konto. Ich würde mir hier viel mehr Unterstützung von SevDesk wünschen, die wir ja dafür bezahlen.

Kann mich hier Timo_Fricke anschließen. Habe das gleiche Problem. Rechnung beläuft sich auf 50,00€ aber ausbezahlt werden uns effektiv nur 48,xx€ und die 1,xx€ werden als Gebühren von Paypal einbehalten.

Beim Import in Sevdesk wird aber trotzdem die Zahlung über 50,00€ importiert, sodass es mir nicht möglich ist die Differenz von 1,xx€ als Gebühr zu buchen.

Von einer Software wie Sevdesk würde ich mir da auch dringend eine Lösung wünschen. Die Konkurrenz wie LexOffice schafft es schließlich auch die Paypal Gebühren automatisch zu verbuchen.

Auf öffentliche Unterstützung von SevDesk dürfen wir hier wohl nicht hoffen. Schade, denn der persönliche Support hat das Problem immer noch nicht verstanden.

Ja leider scheint entweder der Support das Problem nicht zu verstehen, ich bekam auch schon mehrere Varianten unbrauchbarer Lösungsmöglichkeiten präsentiert, oder SevDesk ignoriert ads Problem generell.
@Alex_von_sevDesk @Thilo_von_sevDesk Liest denn hier keiner mit ? Warum gibt es hier keine Reaktion von Sevdesk? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das hier nur einige wenige betrifft!

Hey,

ich kann euren Ärger über die falsch importierten PayPal-Zahlungen verstehen, kann euch aber zum jetzigen Zeitpunkt leider auch nur einen Workaround dazu anbieten, um die Gebühren dennoch buchhalterisch korrekt abzubilden:

Wenn ihr die Rechnung mit der PayPal-Buchung verbinden wollt, werdet ihr nach dem Grund der Differenz gefragt. Hier gebt ihr bitte als Grund „Kosten des Zahlungsverkehrs“ an. Damit sind Transaktion und Rechnung verbunden und ausgeglichen.

Nun wird es ein wenig komplex.

Ihr müsst nun einen Ausgabebeleg anlegen mit dem Lieferanten „PayPal“ (diesen natürlich erst anlegen) und dann der Kategorie „Kosten des Geldverkehrs“ zuordnen. Hier könnt ihr die PayPal-Gebühren angeben.

Nun müsst ihr noch ein Offline-Konto anlegen und in diesem dann über Einstellungen ==> Buchhaltung ==> Zahlungskonto das Buchungskonto des PayPal-Kontos hinterlegen. Welches Buchungskonto das ist, könnt ihr kurz bei unserem Support erfragen.

Auf dieses Offlinekonto bucht ihr dann den Zahlungsausgang der Gebühren.

Ich weiß, dass das Ganze sehr kompliziert ist, weshalb wir uns im Klaren sind, dass wir hier künftig eine bessere Lösung anbieten müssen.

Also wie schon oben beschrieben, scheitert dieser Workaround bereits daran, dass Sevdesk den Zahlungseingang inkl. Gebühren importiert, sodass es garkeine Differenz zwischen Rechnung und Geldeingang gibt.

Und tut mir leid aber wir haben im Monat durchschnittlich 3.000 Zahlungseingänge per Paypal. Wenn ich es korrekt machen wollen würde, dann müsste ich ja pro Zahlungseingang nochmal einen individuellen Beleg für die Gebühren über euren Workaround buchen. Das ist schlicht einfach nicht zeitlich zu rechtfertigen bzw. habe ich deutlich wichtigeres zu tun als dermaßen viel Zeit für einen Workaround zu opfern, den die Konkurrenz ganz automatisch integriert hat.

Nach zahllosen Mails und nachdem ich mich auf zig Kanälen darüber beklagt habe, dass SevDesk nicht mit PayPal-Zahlungen umgehen kann (wie beworben), habe ich heute einen Anruf vom Support bekommen. Zwar erfolglos, aber zumindest hatte ich die Möglichkeit zu erklären, warum dieser Work-Around Unsinn ist.

Es lässt sich offensichtlich nur über ein Offline-Konto hinpfuschen. Man legt dazu ein Offline-Konto mit dem selben Buchungskonto wie das PayPal-Online-Konto an. Auf dieses Offline-Konto bucht man dann MANUELL mit MANUELL erstellen Eigenbelegen die Gebühren für jede einzelne PayPal-Zahlung. Ich denke, dass muss ich nicht weiter kommentieren.

SevDesk bereitet mir erheblichen Mehraufwand anstatt mir Zeit zu sparen.

Ein kleines Detail wäre zu der Geschichte noch interessant: SevDesk scheint ja für einige User richtig zu importieren (siehe oben, und siehe Work-Around-Vorschlag des Supports). Warum ist das so?

@Timo_Fricke ja das ärgerliche ist wohl hauptsächlich das mit etwas geworben wird das nicht erfüllt werden kann. Wenn ich das gewusst hätte wäre ich definitiv zur Konkurrenz leider war das Problem für mich in der Trialphase noch nicht so wirklich ersichtlich.
Für Onlineshops ist Sevdesk somit eigentlich unbrauchbar… Da PayPal eine der wichtigsten Zahlungsanbieter ist!
@Thilo_von_sevDesk Ich verstehe nicht warum das Problem seit 1,5 Jahren bekannt ist ( solange bin ich bei Sevdesk) und noch nicht gelöst wurde? Was ist das Problem? Vielleicht kann hier einmal jemand von Sevdesk Stellung nehmen? Warum zum beispiel war es nicht auf der Wunschliste/ Abstimmungsliste für neue Features, die vor nicht alzulanger Zeit versendet wurde?
Freu mich über eine Antwort von Sevdesk.

@Timo_Fricke Danke nochmal für deine Schilderung des Problems. Wäre es in deinem Falle eine Option für dich, beispielsweise am Monatsende einmal alle PayPal-Gebühren gesammelt unter einem einzigen Eigenbeleg zu verbuchen? Auch das ist natürlich keine Optimallösung, würde dir aber schon einmal ein bisschen Aufwand wieder abnehmen. Du solltest dabei dann selbstverständlich nur im Hinterkopf behalten, dass deine Auswertungen (EÜR, GUV, UStVA, usw.) bis zu dieser Buchung unvollständig sind. Wie bereits erwähnt bemühen wir uns darum, euch künftig eine bessere Lösung anbieten zu können.

@Jochen_Pfitzer Du hast Recht, dieses Problem trat bereits einmal vor längerer Zeit auf. Nun scheint es wieder vermehrt Probleme zu machen. Deswegen sind wir euch dankbar für euer Feedback. Das hilft uns, den richtigen Fokus zu finden, wenn wir unsere bisherige Art zu priorisieren, überdenken. Auf der Wunschliste war es nicht zu finden, da wir das Thema nicht als Feature, sondern als Bug einstufen würden und bei der Abstimmung nur Ersteres berücksichtigt wurde. Wir haben aber verstanden, dass wir unseren Fokus vermehrt auf Zweiteres legen müssen.

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Nee, @Thilo_von_sevDesk, so geht das nicht. Mit der Copy-Paste-Beschreibung eures Workarounds komme ich nicht weit. Bitte beschreibe den Workaround detailliert und konkret für den mehrfach beschriebenen Fall.

:wave:t3: Bei mir ist da Problem auch vorhanden.

Es wird nur der Betrag importiert, der der Kunden bezahlt hat.
Die Gebühren tauchen nirgends auf.

Man sieht nur beim Abgang zur Bank, das es weniger ist. Aber hier wird ja nur eine Umbuchung gemacht, da genau der Betrag bei der Bank eingeht.

BEISPIEL

PayPal Übersicht:

PayPal Import SevDesk:

Echt verwunderlich das ein modernes Online-Buchhaltungsprogramm mit einem so großen Zahlungsanbieter nicht umgehen kann :see_no_evil:

Auf der Seite wird angepriesen:

„Damit übersiehst du nie wieder eine fällige Rechnung und hast deine Buchhaltung im Griff.“

Letzteres ist leider nicht der Fall :grimacing:
Ich erinnere mich an Einträge im alten Forum. Es ist also schon lange ein großes Thema.

Ich hoffe für alle das die „künftige Lösung“ zeitnah umgesetzt wird :pray:t3:

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Meine Eingänge wurden bisher von PayPal einbehalten, weshalb mir dieses Problem erst jetzt bei deren Freigabe auffällt. Macht ein sonst großartiges Tool leider unbrauchbar für die meisten Nutzer mit Onlineshop.

@Thilo_von_sevDesk Betrifft dieser Bug alle oder ist es ein vereinzeltes Phänomen? Ist es realistisch mit einer Lösung für dieses Problem in den kommenden Wochen zu rechnen? Sonst würde ich mit dem Umzug meiner noch 2 Monate jungen Buchhaltung lieber jetzt als später beginnen.

@Timo_Fricke Du hast es ja bereits weiter oben geschildert, ich versuche es nochmal auszuführen:

  1. Wenn ihr keine Differenz habt, verbucht die Rechnung normal mit der entsprechenden Transaktion.

  2. Legt dann einen Ausgabenbeleg mit den entsprechenden PayPal-Gebühren an mit der Kategorie „Gebühren“ und dem Lieferanten „PayPal“.

  3. Zur Not als Zwischenschritt noch den Lieferanten „PayPal“ anlegen.

  4. Dann legt ihr ein Offline-Konto an mit dem Buchungskonto von PayPal.

  5. Auf dieses bucht ihr dann den Ausgabenbeleg mit den Gebühren.

Das einzelne Anlegen und Verbuchen der Belege (also Schritt 2 und Schritt 5) könntest du auf einmal im Monat verlagern, indem du zum Beispiel am Ende vom Monat einen einzelnen Ausgabenbeleg mit allen PayPal-Gebühren anlegst und verbuchst (also eine Position mit den addierten Gebühren).

@Marc_Grimminger Der Bug betrifft nicht alle Nutzer. @kartoffelkopf hat ja unter anderem geschrieben, dass es bei ihm funktioniert. Das erschwert natürlich auch die Fehlersuche. Ich kann dir bis jetzt leider noch keine Zeitangabe machen, da wir noch in der Analyse der Problematik stecken.

Ich hab zum Thema PayPal noch ein weiteres Problem neben den Gebühren.

Ich habe pro Geldeingang, drei Einträge.

Wenn ein Kunde etwas bezahlt erhalte ich zunächst den vollständigen Betrag, dann wird dieser Betrag ohne Gebühren von PayPal abgezogen da ich noch ein neues Konto habe. Nach ein paar Tagen erhalte ich den Betrag nochmal ohne den Gebühren.

Bankeinzug 14.05.2020 EUR 28,58
Bankeinzug||10.05.2020|-EUR 28,58|
Gebucht|10.05.2020|EUR 29,95|

Danke, @Thilo_von_sevDesk. Ich möchte gerne auch nochmal die Frage nach dem Abstelldatum stellen: Wann ist dieser Fehler mit den PayPal-Gebühren behoben? Aktuell liefert SevDesk die beworbene Leistung nicht. „Wissen wir nicht“ ist nicht akzeptabel.

Ich habe das Thema mit unserer Steuerkanzlei besprochen. Das Problem ist auch dort bekannt und führt immer wieder zu Mehraufwand und damit zu Mehrkosten. Man rät daher von SevDesk ab.

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Gerade weil sich Sevdesk ja auch an Leute richtet, die nicht unbedingt Buchhaltung klassisch gelernt haben, finde ich die Aussage auf der Website sehr gefährlich. Es würde mich nicht wundern wenn einigen der Sachverhalt garnicht bewusst ist und die Gebühren schlicht einfach in der Monatsbilanz oder im Jahresabschluss fehlen und dann mal irgendwann das böse Erwachen kommt.

Auch mir war das einige Monate nicht bewusst, da ich vorher mit Lexoffice gearbeitet habe und dort die Gebühren automatisch verbucht werden. Hielt ich dann irgendwie für selbstverständlich, dass Sevdesk das auch beherrschen sollte.