IST-versteuerung fehlerhaft - bitte um Hotfix

Hallo liebes SevDesk Team,

laut eurer Wissensdatenbank, kann man bei den Steuereinstellungen auf Firmeneben eine IST- oder SOLLversteuerung wählen:

Punkt 9: Im Tarif Buchhaltung von sevDesk ist die Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung monatlich oder Quartalsweise möglich. Hierzu ist es vorab notwendig in den Unternehmenseinstellungen zu definieren, welcher Versteuerungsart man unterliegt. Bei Wahl von Ist-Versteuerung, wird die Umsatzsteuer bzw. Vorsteuer bei Zahlungseingang bzw. Zahlungsausgang der Rechnung fällig. Die Versteuerung richtet sich somit nach Zahldatum. Bei Wahl der Soll-Versteuerung wird die Umsatzsteuer bzw. Vorsteuer bei Rechnungsstellung bzw. Rechnungserhalt fällig. Die Versteuerung richtet sich somit nach Rechnungs- bzw. Belegdatum. Eine Änderung der Versteuerung ist nur in dem Bereich Einstellungen möglich (Blau = aktivierte Ist-Versteuerung, grau = aktivierte Soll-Versteuerung)…

Link: Steuereinstellungen auf Firmenebene

Die Auswertungen für E/A-Rechnung und Mehrwertsteuer zeigen unterschiedliche Beträge für die Vorsteuer und Mehrwertsteuer an.
Nach mehrmaligem telefonieren mit eurem Support, wurde mir mitgeteilt das die IST schon seit längerem nicht funktioniert und in einer Auswertung (E/A ?) die ISTversteuerung herangezogen wird und bei der MwSt-Auswertung die SOLLversteuerung.

Dieses Thema wurde schon mehrere Mal von österreichischen Nutzern angesprochen, da insbesondere für Einzelunternehmer in AT eine ISTversteuerung relevant ist. Siehe bspw. hier:

Meiner Meinung nach hat das nichts mit der Problematik unterschiedliche Richtlinen für Österreich/Deutschland zu tun, sondern einfach um eine Einstellungssache für IST- oder SOLLversteuerung und wie die Daten verarbeitet werden.
Und das große Problem ist das die ISTversteuerung nicht richtig funktioniert.

Wenn die ISTversteuerung als Funktion angegeben wird, dann erwarte ich als zahlender Nutzer das diese Funktionalität auch fehlerfrei funktioniert.

Daher bitte ich euch:

  • um ein offizielles Statement welche Auswertung falsch und welche noch korrekt funktioniert (basierend auf dem Setting ISTversteuerung)
  • um einen schnellen Hot Fix
  • Zeitplan wann der Hot Fix ausgeliefert werden kann

Ich möchte zuletzt noch erwähnen das wir ja sevDesk nicht zum Spaß nutzen, sondern Unternehmen basierend auf der Software führen.
Das selbe gilt für die USt-VA die basierend auf euren Daten erstellt wurden und fehlerhaft an das FA übergebene wurden.

Ich fordere kein zusätzliches Feature, sondern nur das die versprochene Funktionalität wie erwartet funktioniert.

@Thomas_von_sevDesk
@Thilo_von_sevDesk
@Eduard_von_sevDesk
@Buesra_von_sevDesk
@Anil_von_sevDesk
→ bitte um Feedback

Beste Grüße
Marko

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Je mehr ich dieses Forum durchstöbere, entdecke ich das dieses Problem in ähnlicher Form schon länger besteht und von sevDesk (außerhalb dieses Forums) „verschwiegen“ wird.

Als ersten Schritt sehe ich als dringend notwendig, wie oben erwähnt, einen Hot Fix für die AUSWERTUNGEN, da diese als Grundlage für die FA Meldungen dienen !!!

Ob im Dashboard etwas nach Soll oder Ist angezeigt wird, kann man aktuell noch verkraften.

Hab sie auch darauf aufmerksam gemacht. Antwort: wissen wir ist uns aber egal. Irgendwann werden wir das für Österreich nachbessern, wir wissen aber nicht wann.
Es gibt Threads im Forum, die über 1 Jahr alt sind und das gleiche Anliegen haben.
Es wird ja sogar mit einer für Österreich konformen Buchhaltung geworben.

Nennt man das nicht „Vorspiegelung falscher Tatsachen“ oder geht es da schon in „vorsätzlichen gewerbsmäßigen Betrug“?

Jedenfalls haben viele österreichische Einzelunternehmer nun unwissentlich die falsche UVA…

Hat schonmal jemand probiert den Weg über den Konsumentenschutz zu gehen? Finds super dass du auch einen Thread erstellt hast Marko!

@Eduard_von_sevDesk warum wurde dieses Thema von dir von BUGS zu Allgemeine Fragen verschoben?
Wurde von mir wieder in BUGS verschoben, da es sich definitiv um einen Fehler handelt.

Wie siehts aus mit einer Antwort von sevDesk?

Ich hab gehört, dass das Problem in der „Buchhaltung 2.0“ behoben sein wird.
(duckundweg) :face_with_hand_over_mouth:

P.S.: 'tschuldigung. Eigentlich echt nicht mehr lustig.

Das Hinterlistige ist ja, dass dies erst im Laufe des letzten Jahres, ohne jeglicher Benachrichtigung, verändert wurde. Vielleicht sollten wir ein Liste mit allen Zeitschriften erstellen, die Sevdesk getestet haben bzw. in denen Sevdesk Werbung schaltet, und diese darauf aufmerksam machen…

@Thomas_von_sevDesk
@Thilo_von_sevDesk
@Eduard_von_sevDesk
@Buesra_von_sevDesk
@Anil_von_sevDesk

liebes sevDesk Team, wie sieht es aus mit einer Antwort bezüglich der oberhalb beschriebenen Problematik?

Der Fehler besteht schon seit knapp einem Jahr, ich bin jetzt schon so weit das ich über die API ein eigenes Tool programmiere, welches die Auswertung richtig durchführt.
Falls Interesse besteht, ich bräuchte noch einige Tester und Feedback. Am besten direkt auf diese Frage antworten. Ich schätze in 3-4 Wochen ist das Tool mit den grundlegendsten Funktionen nutzbar.

In weiterer Folge habe ich vor, auch die Finanzonline Anbindung über diesen Umweg zu erreichen.

Liebe Grüße!

Hallo @MarkoF,

da es bisher noch nie möglich war die Ust.-VA in Österreich zu versenden, handelt es sich in diesem Fall tatsächlich nicht direkt um einen Bug.

Die Ust.-VA in sevDesk ist an das deutsche Steuerrecht angepasst und leider nicht je nach hinterlegtem Unternehmenssitz flexibel.

Während die E/A Rechnung unabängig von der ausgewählten Versteuerungsart nur das Bezahldatum für die Auswertung berücksichtigt, kann bei der Ust.-VA für die Vorsteuer auch das Belegdatum oder Leistungsdatum genutzt werden.

Die Funktion der Ust.-VA wird ist somit leider enfach noch nicht für Österreich ausgelegt.

Viele Grüße
Anil

Lieber @Anil_von_sevDesk,

leider muss ich dir mitteilen das du meine ursprüngliche Frage entweder nicht gelesen hast oder nicht verstanden hast.
Zudem verstehe ich, wenn du durch die zusätzlichen Kommentare anderer User verwirrt warst, da das Thema mit anderen ähnlichen Themen sehr stark verflochten ist.

Daher zur Klarstellung: die Umsatzsteuer-Voranmeldung als Funktion ist nicht das Problem !
Es ist mir schon klar das die deutschen Nutzer die USt-VA direkt über sevDesk und Elster an das deutsche Finanzamt schicken können…oder wie auch immer das funktioniert. Es ist nicht das Problem das wir alle ansprechen !!!

Von Anfang an noch einmal:

  1. In den Steuereinstellungen auf Firmeneben kann eine IST- oder SOLLversteuerung gewählt werden

  2. Wir haben in sevDesk zwei Auswertungen:

    • E/A-Rechnung
    • Mehrwertsteuer
  3. Gehe ich bspw. zur MwSt-Auswertung wird mir oben Rechts die Art der Besteuerung angezeigt. In meinem Fall „IST-Versteuerung“, da ich ja, errinnern wir uns an Punkt 1 oberhalb, in den Steuereinstellungen auf Firmenebene eine ISTversteuerung ausgewählt habe.
    Wähle ich zudem bspw. das erste Quartal aus (Jan - Mär), wird mir angezeigt wie viel MwSt ich von Kunden eingenommen habe und wie viel Vorsteuer ich gezahlt habe.

  4. Diese Daten könnte ich (in der Theorie) einfach nehmen und beim Finanzamt im Formular für die USt-VA eingeben. Sache erledigt.
    LEIDER SIND DIESE DATEN ANSCHEINEND FALSCH, DA TROTZ AUSGEWÄHLTER ISTVERSTEUERUNG NICHT DIE RICHTIGEN DATEN AUSGEWÄHLT bzw ANGEZEIGT WERDEN

  5. Wie komme ich dazu fragen wir uns jetzt?

  6. Gehen wir zur E/A-Rechnung-Auswertung kann ich um da erste Quartal anzuzeigen, den Stardatum auf 01.03.2021 und das Enddatum auf 31.03.2021 einstellen.
    Diese Auswertung zeigt mir neben meinem Umsatz, den Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben auch: die vereinamte Umsatzsteuer und die gezahlte Vorsteuer

  7. Ist eine generelle ISTversteuerung auf System- und Firmenebene ausgewählt, sollten auch diese zwei Auswertungen die Daten anhand ISTdaten anzeigen und in beiden Auswertungen sollten dem Nutzer die GLEICHE vereinnahmte USt. und gezahlte VSt für den gleichen Betrachtungszeitpunkt angezeigt werden

  8. Eigentlich ziemlich simpel, oder nicht?

  9. Und jetzt das GRANDIOSE FINALE:
    Wenn eine ISTversteuerung auf System- und Firmenebene ausgewählt ist, dann sollten auch die Auswertungen korrekte Daten anzeigen.
    Leider ist das nicht der Fall und daher ist das definitiv ein BUG der eine Korrektur benötigt.

Wie ich meine USt-VA durchführe und ob ich in Deutschland, Österreich oder Timbuktu sitze, ist für diesen Fall komplett EGAL.
Wichtig ist: Ich nehme Daten aus euren Auswertungen, vertraue drauf das sie betriebswirtschaftlich, buchhalterisch und steuerrechtlich korrekt sind und leite sie von mir aus per Brieftaube weiter.

Nach einem kurzen Telefonat mit eurem Support und durchstöbern des Forums, siehts aktuell so aus:

  • MwSt-Auswertung zeigt die Daten anhand der SOLLversteuerung an und die E/A-Auswertung anhand der ISTversteuerung

Und das ist ja definitiv ein Fehler/Bug/oder wie auch immer wir es nennen, wenn mir eine Systemübergreifende ISTversteurung als Funktionalität versprochen wird, diese aber nicht funktioniert.

Sonst weiß ich selber nicht mehr wie ich euch das Problem klarer darstellen soll.

Und zum Schluss, noch einmal zur Wiederholung:

  • es geht nicht darum das ich in Österreich direkt aus sevDesk die UST-VA machen will
  • meiner Meinung nach ist es nicht ein Österreich-spezifisches Problem
  • ich könnte in Österreich einer Soll-Versteuerung unterliegen und hätte dieses Problem nicht
  • es ist schlicht und einfach ein Problem der Ist-Versteuerer und das falsche Daten in den Auswertungen herangezogen werden

Beste Grüße
Marko

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Liebes restliche sevDesk Team,

mit Anil kommen wir hier glaub ich nicht wirklich weiter.
Bitte um zusätzlichen Support!

@Thomas_von_sevDesk
@Thilo_von_sevDesk
@Eduard_von_sevDesk
@Buesra_von_sevDesk

Beste Grüße
Marko

@Eduard_von_sevDesk

warum wurde es wieder in „Allgemeine Fragen“ verschoben?

Wir haben immer noch nicht geklärt das es sich NICHT um einen BUG handelt.

Und meine Meinung nach (siehe Meine Antwort von vor ein paar Minuten) ist es definitiv ein BUG

Und ich bin zwar kein Steuerexperte für das deutsche Steuerrecht, aber genauso wie es Fälle von Ist-Versteuern in Österreich gibt, so gibt es auch Ist-versteuerer in Deutschland:

Hallo liebes sevDesk Team,

@Thomas_von_sevDesk
@Thilo_von_sevDesk
@Eduard_von_sevDesk
@Buesra_von_sevDesk
@Anil_von_sevDesk

ein neuer Tag, eine neue Chance zu fragen:
Wie siehts aus mit einer ordentlichen Antwort zu meiner Frage und zu meiner Klarstellung von gestern?

Beste Grüße
Marko

1 Like

Was noch richtig komisch ist und auf einen Bug hindeutet ist, dass in der API die Möglichkeit besteht auch die „InputTax“ - also die Vorsteuer - mit „ActualTaxation“ - also mit Ist-Versteuerung - beim Endpunkt für die Mehrwertsteuerauswertung abzufragen. Aber egal ob ich den Wert auf „true“ oder auf „false“ setze, die API liefert immer nur den Wert für Soll-Versteuerung.
Also meiner Meinung nach definitiv ein Bug in eurer API, bitte beheben oder sonst eine Möglichkeit anbieten das wir in Österreich wieder die Werte für die UstVA ausrechnen lassen können.

Gruß,
Chris

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Hallo liebes sevDesk Team,

als deutscher Nutzer mit Ist-Besteuerung bin ich von demselben Problem betroffen. Ich habe gerade einen neuen Ausgaben-Beleg zu Testzwecken eingebucht und sehe genau dasselbe Probleme: Die Ust-Berechnung in der Ust-Auswertung bei Ist-Besteuerung ist falsch, wenn das Leistungsdatum und das Zahlungsdatum nicht im selben Veranlagungszeitraum liegen.

Für ein Buchhaltungstool ist das haarsträubender Bug, der anscheinend nicht neu ist. Ein Buchhaltungstool, das nicht korrekt rechnet, bzw. die gesetzlichen Regeln nicht korrekt implementiert, ist für mich ziemlich wertlos.

Ich nutze SevDesk jetzt seit einigen Monaten, aber je mehr ich hier im Forum lese, desto mehr denke ich darüber nach, mich nach einer Alternative umzusehen.

Gruß,
Matthias

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Hallo @Matthias_Haefner,

großes Dankeschön für deine Antwort!
Ich habe mich um Kopf und Kragen geredet bzw. geschrieben, werde aber nicht ernst genommen.

als deutscher Nutzer mit Ist-Besteuerung bin ich von demselben Problem betroffen…

Und ich könnte wetten es sind noch hunderte, vielleicht tausende. Nur wissen die es noch nicht.

Für ein Buchhaltungstool ist das haarsträubender Bug, der anscheinend nicht neu ist. Ein Buchhaltungstool, das nicht korrekt rechnet, bzw. die gesetzlichen Regeln nicht korrekt implementiert, ist für mich ziemlich wertlos.

Du hast es auf den Punkt gebracht!

Deshalb wollte ich von Anfang an wissen:

  • kann sevDesk einen HotFix liefern?
  • wie schnell kann sevDesk einen HotFix liefern?!

→ Liebes sevDesk Team,

der Ball ist definitiv wieder bei euch. Bitte um eine Problemlösung und bitte keine wischi waschi Antwort!

@Thomas_von_sevDesk
@Thilo_von_sevDesk
@Eduard_von_sevDesk
@Buesra_von_sevDesk
@Anil_von_sevDesk

Gruß, Marko

Hallo @MarkoF,

ich habe mich jetzt noch ein wenig mehr in das Thema eingelesen. Anscheinend ist die von mir beobachtete Buchung der Vorsteuer bei Ist-Versteuerung korrekt.

Bei einem großem etabliertem Anbieter von Buchhaltungs- und Steuersoftware ist folgendes zu lesen (die entsprechenden Stellen im Gesetz habe ich noch nicht gefunden):

"Der Unternehmer macht die Vorsteuer geltend, sobald er eine Leistung für sein Unternehmen erhalten hat und im Besitz einer ordnungsgemäßen Rechnung ist. Ob er seine Umsätze nach dem Ist- oder Soll-Prinzip versteuert, spielt keine Rolle.

Der Unternehmer zieht die Vorsteuer immer in dem Voranmeldungszeitraum ab, in dem er die ordnungsgemäße Rechnung erhalten hat. Es kommt nicht darauf an, wann er die Rechnung bezahlt. Nur bei Voraus- und Anzahlungen darf die Vorsteuer erst geltend gemacht werden, nachdem die Zahlung erfolgt ist."

Es ist demnach korrekt, dass wenn man die Rechnung z.B. in Q1 erhält, aber erst in Q2 bezahlt, die Vorsteuer schon in Q1 ziehen darf.

Jetzt habe ich selbst aber genau so einen Vorauszahlungsfall: Vorkasse-Zahlung in Q1, Leistung und Rechnung in Q2. Gebucht wurde die Vorsteuer in Q1, obwohl ich Beleg- und Leitungsdatum im Q2 angegeben habe.

Für diesen Fall kann man bei demselben Anbieter lesen:
"Erhält der Unternehmer aber eine Rechnung über eine Anzahlung (Abschlags- oder Vorauszahlung), darf er die ausgewiesene Umsatzsteuer erst dann als Vorsteuer abziehen, wenn er die Zahlung geleistet hat. Um den Vorsteuerabzug aus einer Anzahlung beanspruchen zu können, müssen somit die beiden folgenden Voraussetzungen vorliegen:

-Es muss eine ordnungsgemäße Rechnung über die Anzahlung vorliegen und
-die Anzahlung muss geleistet worden sein.

Die Vorsteuer kann jeweils in dem Voranmeldungszeitraum abgezogen werden, in dem beide Voraussetzungen gleichzeitig vorliegen."

Da in meinem Fall in Q1 aber nicht beide Voraussetzungen erfüllt waren, hätte die Vorsteuer dort auch nicht gebucht werden dürften.

Mir ist bewusst dass

@Anil_von_sevDesk

und die übrigen Supporter keine Steuerberatung durchführen dürfen. Hier geht es aber schlicht um die korrekte Umsetzung des deutschen Steuerrechts, bei dessen Verletzung wir - Eure Kunden - am Ende haftbar sind.

Möglicher gibt es hier Unklarheit, was die korrekte Benutzung von der Belegerfassung betrifft (was ich aber nach den Schilderungen bzgl. der Aussagen der Hotline nicht glaube). Umso trauriger, dass der SevDesk-Support seit über einer Woche lediglich mit einer abwiegelnde Antwort reagiert hat.

Es handelt sich hier ja nicht um exotische Vorgänge, sondern ganz alltägliche Fälle, die man schon mal bei Lieferanten hat, wenn deren Buchhaltung nicht korrekt arbeitet.

Was ist denn überhaupt in Q1 passiert- die Überweisung der Anzahlung? Für die Anzahlung hätte es ja dann auch in Q1 einen Beleg geben müssen oder?!

Ansonsten ist Deine Antwort in Bezug auf die IST-Versteuerung meines Wissens nach korrekt: die EÜR und die MwSt-Auswertung müssen nicht zwangsläufig gleich sein, da die Vorsteuer unabhängig von Soll- oder Ist-versteuerung bei Erhalt der Rechnung gezogen werden darf. Lediglich die Umsatzsteuer wird erst fällig bei Zahlungseingang. Ergo: bei der Vorsteuer kann es Differenzen geben.

MarcoF wäre also gut beraten sich nochmal genauer mit dem Thema zu beschäftigen bevor er hier den Support rund macht. Die „vereinnahmte Umsatzsteuer“ der EÜR stimmt -zumindest bei mir- exakt mit der „Umsatzsteuer“ der Umsatzsteuer-Auswertung überein. Ist dies nicht der Fall sollte man auf die Suche gehen wo genau die Differenz herkommt. In der Umsatzsteuer-Auswertung ist durch klick auf die Fragezeichen jeder einzelne Beleg, der in die Auswertung eingeflossen ist, sichtbar. Bei der Vorsteuer kann es wie beschrieben zu Abweichungen zwischen den Auswertungen kommen, da die Vorsteuer eben nicht am Zahldatum sondern am Rechnungsdatum in die Steuerauswertung einfliesst, während sie bei der EÜR am Zahldatum einfliesst. Es wäre natürlich schön, wenn es hierzu auch mal eine kompetente Antwort des Support gegeben hätte.

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